Für den Tausch einer Wärmepumpe ist man nie zu alt!
Kennen Sie Ihren jährlichen Energieverbrauch?
Der 84-jährige Bisamberger Ing. Rudolf Drabek hat sich angesichts seines jährlichen Energiebedarfs beim vor 2 Jahren anfallenden Heizkesseltausch nicht mehr für eine altmodische Gastherme entschieden: Der gelernte Elektrotechniker, der als Abteilungsleiter an der Entwicklung der ersten Videorekorder maßgeblich beteiligt und in dieser Funktion weltweit tätig war, ist seit jeher an technologischen Neuerungen interessiert. Er stellte daher 2022 seine Heizung durch den Einbau einer 9 KW Luft-Wärmepumpe (mit einer tatsächlich erreichten Jahresarbeitszahl -JAZ oder COP- von maximal 5) auf ein nachhaltiges System um.
Durch eine Förderung kam ihm das sogar billiger als eine Investition in eine fossile Heizmethode. Der Aufbau der Luft-Wärmepumpe erfolgte problemlos, professionell und schnell innerhalb eines Tages neben dem Wohngebäude.
Seitdem hat sich diese Entscheidung wortwörtlich massiv für Herrn Drabeks Familie „ausgezahlt“. Statt aufgrund der (laut heutigem Stand) hochgerechneten etwa 2500 Euro pro Jahr für Gas und Strom, belaufen sich die jährlichen Gesamt-Kosten nur mehr auf 400 Euro im Jahr für das 24 Jahre alte,
nur mäßig gedämmte Holzriegel-Haus mit Radiatoren-Heizung.
Die Vorteile einer Wärmepumpe sind vielfältig:
- Klimafreundlich
- Leise
- Effizienteste Heizmethode
- Sparsamste Heizmethode (vor allem bei gut gedämmtem Haus und in Kombination mit einer hauseigenen PV-Anlage)
Herr Drabek ist mit seiner Entscheidung mehr als zufrieden, weil die Wärmepumpe auch einen 200 Liter Warmwasserspeicher erhitzt und er zudem über eine PV-Anlage verfügt, die den Strom für die Wärmepumpe liefert und in den immer heißer werdenden Sommern zusätzlich kostenlos eine Klimaanlage speist.
Sein Experten-Tipp: Wichtig ist, immer die Heizkurve der Wärmepumpe im Blick zu haben, um höchste Effizienz zu erhalten: Die Vorlauftemperatur muss bei niedrigeren Temperaturen höher eingestellt sein als bei wärmeren Temperaturen! Siehe nebenstehende Grafik.
Mittels einer App ist Herr Drabek nun tagesaktuell über seinen Verbrauch sowie die Erzeugung von Solarstrom und die Einspeisung der Überproduktion ins Netz informiert. Zusätzlich zum ersparten Geld sind als besonderer Anreiz zum Klimaschutz auf der App auch die Zahlen über die eingesparte Kohle und die Vermeidung von CO2 seit dem Wechsel auf erneuerbare Energie aufgelistet und die Anzahl der Bäume, die man für diese Einsparung hätte pflanzen müssen.
So ist aktiver Umweltschutz spannend und macht Spaß!
Informieren daher auch Sie sich über Ihren Energieverbrauch und
nehmen Sie die nächste Gelegenheit zum Umstieg wahr!
Energieberatung NÖ
Die Energieberatung in Niederösterreich berät Sie dabei unabhängig, praxisnah und kostenlos zu allen Energiethemen, wie Erneuerung der Heizung, Sanierung, Photovoltaik und Energie sparen sowie zu Förderungen. energieberatung@enu.at, T: +43 2742 22 144 (Montag bis Freitag, 9 bis 15 Uhr)
Förderungen eines Wärmepumpen-Einbaus
In Niederösterreich (NÖ) wird der Umstieg auf Wärmepumpen 2026 im Rahmen der Bundesaktion „Sauber Heizen für Alle“ mit bis zu 7.500 € (max. 30 % der Investitionskosten) gefördert. Für einkommensschwache Haushalte sind höhere Förderquoten möglich. Zusätzlich können Boni für Tiefenbohrungen (+5.000 €) oder Solarthermie (+2.500 €) genutzt werden.
Wichtige Details zur Förderung 2026:
- Zielgruppe: Eigentümer, Mieter oder Nutzungsberechtigte von Ein-/Zweifamilienhäusern oder Reihenhäusern.
- Förderfähige Maßnahmen: Tausch einer alten fossilen Heizung (Öl, Gas, Kohle) oder einer Stromdirektheizung gegen eine Wärmepumpe.
- Kombination: Die Bundesförderung kann oft mit Landesförderungen kombiniert werden, wobei die Gesamtinvestitionskosten berücksichtigt werden LAMBDA Wärmepumpen.
- Antragstellung: Erfordert eine Registrierung und muss vor Beginn der Maßnahmen erfolgen Umweltförderung.
- Sanierungsoffensive: Seit Februar 2026 sind neue Anträge vor allem für den Kesseltausch möglich WKO.at.
Es wird empfohlen, sich frühzeitig auf den offiziellen Seiten des Landes Niederösterreich oder der Umweltförderung zu informieren, da Richtlinien angepasst werden können.













