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Ausflugsziele & Sehens­würdig­keiten

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Bisamberg & Klein-Engersdorf

Nähere Umgebung

Ausflugsziele in Bisamberg & Klein-Engersdorf

Elisabethhöhe

Eines der beliebtesten Ausflugsziele in unserer Region ist die Elisabethhöhe, von der man den atemberaubenden Ausblick in das Donautal, das Wiener und das Korneuburger Becken genießen kann. Das Aussichtsplateau, gleichzeitig höchster Punkt des Bisambergs, ist 358 m ü. A. hoch und von großen Wald- und naturbelassenen Wiesenflächen umgeben. Ein ideales Naherholungsgebiet, um dem stressigen Alltag für eine Weile zu entfliehen.

Auf der Elisabethhöhe wurde 1899 das von einem Korneuburger Frauenkomitee in Auftrag gegebene Kaiserin-Elisabeth-Denkmal errichtet. Ob die Kaiserin jemals tatsächlich hier war, ist nicht belegt, es gibt aber mehrere Legenden über ihren Besuch. So soll „Sisi“ schon beim Vorbeifahren mit ihrem Brautschiff auf der Donau vom Bisamberg angetan gewesen sein und habe den Berg besteigen wollen. Eine andere Legende erzählt, dass Sisi im Jahre 1856 vom Berg aus einem Manöver beigewohnt habe.

Heute findet man am Bisamberg wunderbare Trockenrasen und seltene Pflanzen wie Orchideen und eine Unmenge an verschiedenen Gräsern und Blüten.

Herrliche Wiesen und Bänke an besonders schönen Plätzen laden zum Verweilen auf der Elisabethhöhe ein, die Kleinen lockt ein Spielplatz.

Erlebnis-Spazierweg zwischen Bisamberg und Klein-Engersdorf

Der Erlebnis-Spazierweg über den „Schießberg“ von Bisamberg nach Klein-Engersdorf wurde im Sommer 2021 neu gestaltet und unterstreicht damit die Verbundenheit der beiden Orte. Die Lebensqualität-Gemeinde ist ein Ort mit besonderer Vielfalt. Der Naturraum verfügt über eine beeindruckende Flora und Fauna – eine Biodiversität, die ihresgleichen sucht.

Auf die Wichtigkeit einer intakten Natur und Umwelt soll der Baumlehrpfad und die beiden großen Insektenhotels hinweisen. 

Auf 17 Schautafeln ist viel Interessantes und Wissenswertes über unsere Bäume und Sträucher zu erfahren.

Bei den Menschen die in Bisamberg leben, zeigt sich ebenfalls eine große Vielfalt – sie kommen aus 60 Nationen dieser Welt. In einem Projekt des Kindesgartens Bisamberg – mit tatkräftiger Unterstützung durch die Künstlerin Helene Kment- sind diese Nationalflaggen mit bunten Farben auf Holzbrettchen abgebildet und zeigen sich als fröhliche Wegbegleiter in der „Gemeinde der Nationen“.

Kunst im öffentlichen Raum hat in Bisamberg bereits Tradition.  Die hier ansässige Künstlerin Renate Pemberger schuf ein Ensemble bestehend aus drei Skulpturen mit Recyclingmaterial, wobei leeren Weinflaschen im Zentrum stehen und die Bedeutung der beiden Orte als Weinbaugemeinden hervorheben.

Viel Freude beim Begehen dieses Weges!

 

Naschmeile

Die Naschmeile entstand aus einem Gehweg entlang des Wehrgrabens und wurde zur attraktiven Promenade mit verschiedenen gepflasterten Sitzplätzen umgestaltet.

Die neu gepflanzten Obstbäume verbinden sich ideal mit den Kunstwerken von Christine Naber aus Bisamberg zum Thema „Naschen mit allen Sinnen“.

Besucherinnen und Besucher der Naschmeile erleben den Genuss von Kunst und Natur im Wandel der Jahreszeiten durch Schauen – Riechen – Naschen!

MusikKreativMeile

Das Thema „MusikKreativMeile“ wurde aufgrund der großen Zahl an Kunstschaffenden und musizierenden Bürgerinnen und Bürgern in Bisamberg gewählt und umgesetzt.

Mit den Fitness-Stationen, die den künstlerischen Elementen gegenübergestellt wurden, ist die MKM ganz sicher eine der außergewöhnlichsten Verbindungen von Musik und Bewegung in ganz Niederösterreich.

Große Notenschlüssel an den Eingängen und Informationstafeln in Form von Noten laden die Besucherinnen und Besucher zum Verweilen auf der „künstlerisch bewegten“ Promenade ein.

Historischer Kreuzweg

Im August 1683 (2. Türkenbelagerung Wiens) sammelte Herzog Karl von Lothringen 13.000 Reiter im Raum Korneuburg. Ihm standen 25.000 türkische Reiter gegenüber. Die Truppen des Herzogs schlugen die Türken und trieben sie über die Donau und auch ins Marchfeld.

Als Dank für die Errettung aus der “Türkennot” stiftete die Herrin der Herrschaft Bisamberg Margarete Bouquoy-Strattmann, geborene Traun, 1969 den Kreuzweg.

Am Aufgang zur Kirche, der “Heiligen Stiege” in Rom nachempfunden, befinden sich acht Figurengruppen, den Leidensweg Christi darstellen:
Der Verrat – Gefangennahme – Misshandlung – Jesus vor Kaiphas – Geisselung – Schaustellung – Dornenkrönung und Kreuztragung.

Vor dem Stiegenaufgang befinden sich zwei weitere Figurengruppen: Abschied von der Mutter und die Ölbergszene.

Die lebensgroßen Sandsteinfiguren des Kalvarienberges sind eine Mischung früher barocker Formen mit gotischen Zügen, die vor allem in den Kopfformen zum Ausdruck kommt. Vorwiegend italienische Meister aus der Renaissance haben den barocken Stil in unserer Region geprägt. Am Kreuzweg war jedoch kein italienischer Meister tätig, er ist ein volkstümliches Werk, dessen Schöpfer unbekannt geblieben ist. Die Form der Figuren soll an die Holzfiguren eines gewissen Grinwald erinnern. Ursprünglich waren die Kreuzwegfiguren bemalt.

Den Abschluss bildet eine Kreuzigungsgruppe mit Maria und Johannes, dessen Kruzifix im Verhältnis zu den Figuren groß ist. Es wurde 1880 vom Bildhauer Leopold Kastner an die Stelle des ursprünglichen Kreuzes gestellt. Die elf Stationen des Bisamberger Kalvarienberges weichen von den sonst üblichen vierzehn Stationen ab.

Jede Stelle ist durch eine entsprechende Bibelstelle dokumentiert.

Die Grabkapelle steht links von der Kreuzigungsgruppe vor der Kirche und gehört nicht mehr unmittelbar zum Kreuzweg, sie ist aber der ideelle Abschluss.

Der Kreuzweg wurde 2003 und 2011 restauriert.

Lourdes Grotte

An den Nordhängen des Bisamberges, dort wo der Parkring und die Anton Zickl-Gasse zusammenstoßen und der vom Berg kommende Trifuhs-Graben endet, liegt die “Lourdes Grotte”.
Im Jahr 1931 kam Pfarrer Martin Büker nach Bisamberg und er hatte die Idee, in Bisamberg eine Grotte zur Verehrung der Mutter Gottes zu errichten.
Bereits am 14. Mai 1933 begannen die ersten Arbeiten an der Lourdes-Grotte nach den Plänen des Architekten Wilhelm aus Wien und des Ministerialrates Dipl.Ing. Friedrich Roth aus Bisamberg. Viele freiwillige Männer, Frauen und Kinder halfen beim Abholzen, Roden, Graben Schaufeln etc. Die Bauern leisteten viel Arbeit mit dem Fuhrwerk. Geschäftsleute, Weinbauern, Landwirte, die keine Arbeitskräfte zur Verfügung hatten, halfen bei der Verpflegung der Leute. Aus privaten Kreisen wurden Geldmittel zur Verfügung gestellt. Alle Bisamberger trugen ihr Scherflein zum Bau der Grotte bei. Am 21. Juli 1935 wurde die Grotte durch Prälat Wagner unter großer Beteiligung der Bevölkerung feierlich eingeweiht.
Die Bisamberger Grotte ist eine Nachahmung von Lourdes in Frankreich. Zwei Steine wurden von dort gebracht und hier links und rechts eingemauert. Sie sind heute noch zu sehen (erkennbar an der blauen Einrahmung). Ursprünglich hatte die Grotte einen geradlinigen direkten Aufgang von der Stelle, wo sich heute das Gittertor zur unterirdischen Kapelle befindet, hinauf auf das Niveau der Sitzbänke. Im Jahre 1956/57 wurde der neue Aufgang zur Grotte erbaut. Dafür wurde ein weiterer Platz gerodet. Unter dem alten Aufgang wurde eine Art Kapelle angeordnet.
Im Laufe der Jahrzehnte wurde die Grotte durch Spenden und freiwillige Dienstleistungen, sowie Subventionen der Gemeinde instandgehalten bzw. restauriert. 1956 schenkte die Gemeinde das Grundstück, auf dem die Lourdes-Grotte steht, der Pfarre. Im August 1984 wurde dann auch das Anliegen, die große Mauer endlich fertigzustellen, verwirklicht und gerade noch vor dem 50-jährigen Jubiläum wurde die Böschung beim Aufgang durch eine niedrige Mauer aus Natursteinen abgestützt und ein Geländer montiert.
Seit Entstehung der Grotte werden dort, sofern es das Wetter erlaubt, von Mai bis in den Herbst hinein Marienandachten abgehalten. In den letzten Jahren werden aber auch gerne hohe kirchliche Veranstaltungen wie Erstkommunion, Firmung und Erntedankfest bei der Bisamberger “Lourdes-Grotte” gefeiert.

Literaturhinweis: Rudolf MAIER, “Marktgemeinde Bisamberg”
Herausgeber: Marktgemeinde Bisamberg, 1982

Bisamberger Spurensuche

Ein interaktiver Erlebnisweg

Auf diesem Erlebnisweg erwarten Sie elf Stationen mit spannenden Themen rund um Bisamberg und Klein-Engersdorf. Mit der Gratis-App „Bisamberger Spurensuche” und der kompakten Virtual Reality Brille, die beim Gemeindeamt, bei einem der beiden Automaten und den teilnehmenden Betrieben gegen einen Einsatz von € 10,- ausgeliehen werden kann, erleben Sie auch interessante 3D-Effekte. Genießen Sie die Wanderung durch die schöne Landschaft und erfahren Sie dabei Erstaunliches über Ökologie, Geschichte sowie Flora und Fauna unserer Heimat. Die Rückgabe der Brille ist bei den teilnehmenden Betrieben möglich, die auch zum anschließenden Verweilen einladen.

Hier geht's zur Seite der Bisamberger Spurensuche

Hier gibts es den Folder zum Download

Katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer

Zu Kultus & Friedhöfe

Katholische Pfarrkirche St. Veit

Zu Kultus & Friedhöfe

Kulturdenkmäler

Zu den Kulturdenkmälern

Ausflugsziele in der näheren Umgebung

Fossilienwelt Stetten

Aus den fossilen Überresten von 650 Tier- und Pflanzenarten, die im Korneuburger Becken gefunden wurden, haben Wissenschaftler rekonstruiert, wie es vor 17 Millionen Jahren an den Stränden des Urmeeres ausgesehen hat. Einst waren bei uns viele Tier- und Pflanzenarten zu Hause, die wir heute aus tropischen Gegenden kennen. Mit der 3-D-App für das Smartphone trifft man auf dem Rundgang virtuell auf die einstigen Bewohner, 3-D-Brillen können kostenlos an der Kassa ausgeborgt werden. Viele der in der Fossilienwelt gezeigten Fundstücke sind Weltunikate, das weltgrößte fossile Austernriff mit 15.000 versteinerten Riesenaustern ist sogar als Naturdenkmal klassifiziert. Durch den naturbelassenen Park spaziert man zum markanten Aussichtsturm in Form einer orangefarbenen Turmschnecke und genießt den Ausblick über das verschwundene Meer hinweg bis weit hinein ins Weinviertel.

Besonders für Kinder hat die Fossilienwelt vieles zu bieten! Mit der 3-D-App wird das Wissen um dieses Kapitel der Erdgeschichte auch für Kinder spannend und modern ver- mittelt. Highlight ist aber natürlich die Suche nach fossilen Haifischzähnen und anderen echten Fossilien in der großen Sandbucht – alle Funde dürfen selbstverständlich mit nach Hause genommen werden.

Der große Abenteuerspielplatz lädt zum Toben ein. Da ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass Kinder gerne ihren Geburtstag in der Fossilienwelt feiern.

Übrigens: Hunde an der Leine sind herzlich willkommen!

Austernplatz 1, 2100 Stetten
Öffnungszeiten: geöffnet von 15. April bis 31. Oktober
Tel: +43 (0)2262/624 09
Web: www.fossilienwelt.at

Burg Kreuzenstein

Weithin sichtbar thront auf einem Hügel die malerische Burg Kreuzenstein. Von hier aus herrschten einmal Burgherren im Mittelalter über weite Gebiete Niederösterreichs – große Teile des Tullner Feldes, des Korneuburger Beckens – und auch über die Stadt Wien. An der Stelle der längst verfallenen alten Burg steht heute eine Schauburg, die 1874–1906 im Auftrag von Johann Nepomuk Graf Wilczek auf den Grundmauern der Ruine errichtet wurde.

Über eine Zugbrücke gelangt man in diese perfekte Bilderbuch-Burg. Aus Originalteilen aus ganz Europa aufwendig rekonstruiert, versetzt die Burg die Besucher zurück in die Zeit des Mittelalters.

Die mittelalterliche Burgküche, der Rittersaal, Rüstkammer, Jagdkammer, Kapelle und Fürstenzimmer sowie der zauberhafte Burghof lassen die Zeiten von edlen Rittern und zarten Burgfräulein wieder auferstehen. Ein Erlebnis für die ganze Familie!

Kreuzensteinerstraße, 2100 Leobendorf
Tel: +43 (0)664 / 16 32 700
Öffnungszeiten: 1. April bis 31. Oktober tägl. 10–16 Uhr, So und Feiertag bis 17 Uhr.
Die Besichtigung ist nur im Rahmen von Führungen möglich.
Diese finden üblicherweise zur vollen Stunde statt und dauern ca. 60 Minuten.
Web: www.kreuzenstein.com

Adlerwarte Kreuzenstein

Viel zu schauen und zu staunen gibt es bei den gefiederten Flugkünstlern. Erleben Sie spektakuläre Sturzflüge verschiedener Adlerarten und Falken, die mit enormer Geschwindigkeit und unglaublicher Geschicklichkeit über die Köpfe der Zuschauer gleiten. Adler und Bussarde führen hier die uralte Trainingsmethode der Falknerei vor, mit der schon im Mittelalter Greifvögel zur Beizjagd ausgebildet wurden und die in Österreich von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt wurde.

Neben der Burg
Tel: +43 (0)664 / 89 98 325
Flugvorführungen: 1. April bis 31. Oktober Di bis Sa 11 und 15 Uhr, So und Feiertag 11 Uhr sowie 14 und 16 Uhr.
Web: www.adlerwarte-kreuzenstein.at

Erlebniswege in der Region

Sehenswerte Besonderheiten
Die Region bietet schon so einige Besonderheiten – sei es der 360 Grad umfassende freie Blick auf den von Lichtverschmutzung ungestörten Nachthimmel in Großmugl oder ein besonderer Erlebnisweg, der den Weg des Weines in Hagenbrunn vermittelt, oder die alljährlichen Stadtführungen in Korneuburg oder Stockerau. In dieser Vielfalt ist für jeden Geschmack etwas dabei!

Stadtführungen Korneuburg und Stockerau – geschichtliche Schmankerltouren
Tauchen Sie ein in die historischen Themenführungen in Korneuburg und Stockerau und erleben Sie nicht nur geschichtliche, sondern auch kulinarische Reisen.
Info und Anmeldung:
Weinviertel Tourismus GmbH
Tel: +43 (0)680 / 55 58 805
E-Mail: s.eder@weinviertel.at

Erlebnisweg Hausleiten – „Kultur verbindet“
Familiengerecht wandert man am ca. 8 km langen Rundweg durch Hausleiten zum beeindruckenden Tumulus von Gaisruck, einem Grabhügel aus der Hallstattzeit. Die Strecke führt entlang des Wagram, wo interaktiv Wissenswertes über die Tier- und Pflanzenwelt am Wagram erzählt wird. Weitere Hotspots sind die Erlebnisstationen, die zum Rasten und Spielen einladen: die Kellergasse in Gaisruck, das Marienbründl und die ehemalige Fischwasserung.
Ein schöner Ausflug für Familien!
Ausgangspunkt: Kirche St. Agatha
Kirchenstraße 41, 3464 Hausleiten
Info: Gemeindeamt Hausleiten
Tel: +43 (0)2265 / 7267
E-Mail: www.erlebnisweg-hausleiten.at

Wanderwege in der Region – idyllische Wege

Auf den weit verzweigten Wanderrouten der Region gibt es viel zu entdecken. Die Stockerauer Au, der Rohrwald, der Michel- und Waschberg und der Bisamberg, die niedrigste Erhebung der Alpen, laden zum genussvollen Wandern ein. Aufgrund der Schutzgebiete findet man an diesen Standorten sogar Trockenrasen und Orchideen.

Lauf- und Walkingrunden findet man rund um den Waschberg, in der Stockerauer Au und um den Bisamberg. Vom gemütlichen Spaziergang durch Weinberge und Felder bis hin zu einem Teilstück des Jakobsweges Weinviertel und dem Weinviertler Grenzlandweg ist für jede Kondition das Richtige dabei.

Informationen unter: www.weinvierteldonauraum.at

Jakobsweg Weinviertel – innere Ruhe finden
Seit jeher waren Menschen auf dem weit verzweigten Jakobswegenetz quer durch Europa unterwegs, um nach Santiago de Compostela in Spanien zu pilgern. Auch vom Weinviertel aus können Sie sich heute noch auf den Weg machen. 153 km führt der Jakobsweg Weinviertel von Drasenhofen, Mistelbach, Großrußbach und Stockerau bis nach Krems an der Donau. Sanfte Weinberge, die hügelige Landschaft und malerische Kellergassen lassen Sie in die genussvolle Gelassenheit des Weinviertels und der Weinbauregion Wagram eintauchen. Ein Reisehandbuch sowie geführte Touren stehen Ihnen für diesen Streckenabschnitt zur Verfügung.
Info: Weinviertel Tourismus
Tel: +43 (0)2552 / 3515-0
Web: www.jakobsweg-weinviertel.at

Weinviertler Grenzlandweg – Naturgenuss pur
Der ostösterreichische Grenzlandweg führt durch die Bundesländer Niederösterreich, Burgenland und Steiermark und reicht vom Nebelstein im nördlichen Waldviertel bis nach Bad Radkersburg in der Südoststeiermark. Im Weinviertel verläuft der 165 km lange Grenzlandweg von Retz über Ernstbrunn, Hagenbrunn, Bisamberg, Langenzersdorf, Wien, Groß-Enzersdorf bis Hainburg. Der Weinviertler Grenzlandweg 607 ist familiengeeignet: Es sind keine größeren Steigungen zu überwinden.

Radfahren in der Region – sportliche Herausforderungen

Die Region Weinviertel Donauraum zeichnet sich durch ein vielfältiges Radroutennetz aus. Internationale Routen queren bzw. führen in die Region, regional bekannte Routen bieten Radlern wunderschöne Erlebnisse.

Detailinformationen zu allen Streckenverläufen sind digitalisiert unter www.weinviertel.at abrufbar.

Überregionale Touren:

Donauradweg Passau – Wien
Die Fahrt von Passau nach Wien in einer Woche am Donauradweg ist eine der beliebtesten Radreisen. Über das Donaukraftwerk Greifenstein erfolgt die Anbindung in die Region. Eine malerische Genussradroute entlang der Donau startet in Korneuburg. Flussaufwärts radelt man bis Stockerau, überquert die Donau beim Kraftwerk Greifenstein und fährt entlang des südlichen Donauufers bis Klosterneuburg. Mit der Rollfähre kommt man wieder nach Korneuburg zurück.

EuroVelo 9
Wer den EuroVelo 9 befährt, hat sich hohe Ziele – beispielsweise Danzig oder Pula – gesteckt. Der Radweg verläuft auch ein Stück in der Region, wo er entlang der Weinberge des Bisambergs weiter nach Wien oder Wolkersdorf führt.

Marchfeldkanal-Radweg
Start des Machfeldkanal-Radweges ist in Langenzersdorf. Auf einer Streckenlänge von 62 km führt er in das Marchfeld, den Gemüsegarten Österreichs, und zu den beeindruckenden Marchfeldschlössern.

Dampfross & Drahtesel
Der familienfreundliche Erlebnisradweg führt entlang der ehemaligen Bahntrasse von Stammersdorf über Hagenbrunn, Obersdorf und Deutsch-Wagram nach Gerasdorf. Entlang der Strecke berichten eindrucksvoll inszenierte Erlebnisstopps von der Geschichte der Bahn. Ab sofort gibt es die 50 km lange Radrunde auch zum Hören: Der Schauspieler Wolfgang Böck leiht dem „Lokführer“ seine Stimme. An ausgewählten Stopps erzählt er Interessantes und Humorvolles über die österreichische Bahn.
Web: www.dampfross-drahtesel.at

Touren in der Region:

Weinviertel Donau Radtour
Die Weinviertel Donau Radtour verbindet die beiden Regionen Weinviertel und Donau miteinander. Von Korneuburg gelangt man am Donauradweg nach Stockerau, wo die Tour durch die Stockerauer Au fortgesetzt wird, die sich im Frühjahr und im Herbst besonders prachtvoll zeigt! Über die beiden Ausflugsziele Burg Kreuzenstein und Fossilienwelt geht die Tour entlang der Weingärten weiter zu den Weinorten Hagenbrunn und Bisamberg. In Langenzersdorf mündet die Route in den Donauradweg und führt über die ehemalige Werft Korneuburg zurück zum Ausgangspunkt. Weinviertler Rastplätze und Informationstafeln zu den Besonderheiten der Region machen diese Radtour zu einem wunderbaren Erlebnis.

Kreuttal Radroute
Diese Tour führt die Radler, wie der Name schon sagt, ins Kreuttal. Mit seiner hügeligen Landschaft ist das Kreuttal typisch für das Weinviertel. Über Langenzersdorf und Bisamberg/Stetten, wo die Fossilienwelt zu einem Besuch einlädt, geht es weiter nach Großrußbach, dem nördlichsten Ort der Tour. Die Radroute besticht in vielen Abschnitten durch landschaftliche Schönheit, so radelt man oft direkt entlang der Weinrieden. Eine Anbindung an den EuroVelo 9 ist bei Unterolberndorf bzw. Oberkreuzstetten gegeben.

Sagenhaft rund um die Burg Kreuzenstein
Begleitet von Themenstationen zu den schönsten Sagen der Region bietet diese Route entspanntes Radfahren rund um die Burg Kreuzenstein. Ausgangspunkt ist der Bahnhof Stockerau, wo die Strecke über Spillern und den Weinort Leobendorf in die Stadt Korneuburg führt. Am Donauradweg geht es wieder zurück nach Stockerau.

Rund um den Bisamberg
Der abwechslungsreiche Rundkurs rund um den Bisamberg führt vorbei an malerischen Dorfensembles, idyllischen Weingärten, verträumten Kellergassen und kulturellen Kostbarkeiten.
Ausgehend von Langenzersdorf führt die Radtour über den Ort Bisamberg und durch die Kellergasse von Klein-Engersdorf zum my way. Dann geht es weiter nach Hagenbrunn, wo die Radroute in den „Dampfross & Drahtesel“-Radweg einmündet. Von hier gelangt man über die Stammersdorfer Kellergasse und entlang der zahlreichen Weingärten zurück nach Langenzersdorf, wo sich als Abschluss ein Heurigenbesuch anbietet.

Kinderradroute – mit Betty Bernstein über die Donau
Die Kinder- und Familienradroute führt auf drei unterschiedlich langen Routen (3, 6 oder 18 km) durch die Stockerauer Au über das Kraftwerk Greifenstein zum Donaualtarm nach St. Andrä-Wördern. Das Familienmaskottchen Betty Bernstein begleitet die Radfahrer. Autofrei und mit interaktiven Stationen ist für Bewegung und Spaß für die ganze Familie gesorgt. Tipp: Die gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr macht auch eine Rückfahrt von Greifenstein möglich.

Genussvolles Mountainbiken
Das Weinviertel ist eine Region, die auf den ersten Blick keine steilen Anstiege und rasanten Abfahrten vermuten ließe. Und doch, es gibt sie: Sportlich ambitionierte Touren zu den höchsten Hügeln des Weinviertels lassen Mountainbikerherzen höher schlagen. Umfassende Informationen zu den beschilderten Touren wie Wegbeschreibung, Höhenprofil, Erlebnispunkte entlang der Strecke, Einkehrmöglichkeiten sowie zur Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln finden Sie auf der Website
www.weinvierteldonauraum.at

Weiterführende Informationen zu Radtouren: Radkarte Weinviertel und Mountainbikekarte
Einen guten Überblick über das vielfältige Radangebot des Weinviertels finden Sie auf der Radkarte Weinviertel. Auch für Montainbiker steht eine Karte der Region mit verschiedenen Touren zur Verfügung. Einfach bestellen unter info@weinviertel.at oder +43 (0)2535 / 3515.

My way Hagenbrunn

Das Leben. Die Stationen
my way – das größte Denkmal der Welt für das Leben befindet sich in Hagenbrunn. Auf einer Länge von 800 m begeben Sie sich auf die wunderbare Reise Ihres Lebensweges. Mit sieben Skulpturen von Bildhauern werden die sieben bedeutendsten Stationen des Lebens dargestellt und regen zum Nachdenken über den eigenen Lebensweg an.
Ausgangspunkt: Kirchenweg, 2102 Hagenbrunn
Info: Marktgemeinde Hagenbrunn
Tel: +43 (0)2262 / 672 267
Öffnungszeiten: frei zugänglich.
Web: www.hagenbrunn.riskommunal.net/my_way

 

 

Der Weg zum Wein

Ein Wanderweg durch die Weingärten Hagenbrunns
Ein Spaziergang von den Weinstöcken bis hin zur gefüllten Flasche lädt zum Schauen, Lernen und Genießen ein. Den Prozess der Weinherstellung können Sie anhand eines inszenierten Weinkellers, eines Schaugartens, in der Weingartenhütte und in den Höfen des Winzers miterleben.
Der 3,5 km lange Rundwanderweg ist für Wanderer jeder Altersgruppe bestens geeignet. Im Rahmen von Führungen durch den Weingarten erhalten Sie Eindrücke aus dem Leben der Winzer.
Ausgangspunkt: Dorfplatz Hagenbrunn
Salzstraße 10, 2102 Hagenbrunn
Info: Gemeindeamt Hagenbrunn
Tel: +43 (0)2262 / 672 267
Öffnungszeiten: frei zugänglich, zusätzlich finden regelmäßig Führungen statt.
Web: www.derwegzumwein.at

Erlebnispfad im Venusgarten

Summender Weg
Auf Tafeln erfährt der Besucher Wissenswertes über Fauna und Flora im Venusgarten und über die Geschichte des Gartens. An der Bienenwiege und dem hölzernen, lebensgroßen Honigbären werden vor allem Kinder großen Gefallen finden. Er thront hoch oben mit seinem „summenden Bienenbauch“ und blickt zufrieden auf die großen und kleinen Besucher. Ein ehemaliger Obstgarten wurde zu neuem Leben erweckt – Wege wurden angelegt, Obstbäume freigeschnitten, heimische Pflanzen kultiviert und Honigbienen-Beuten aufgestellt. So entstand ein Lehrpfad zum Thema Landschaftsgeschichte, Obstwiesen und Insektenwelt am Bisamberg, der entdeckt werden möchte!
Ausgangspunkt: LEMU-Museum Langenzersdorf
Obere Kirchengasse 23, 2103 Langenzersdorf
Info: www.initiative-le.at
Öffnungszeiten: frei zugänglich. Führungen für Schulklassen, Familien und Gruppen sind auf Anfrage möglich.
Web: www.venusgarten.at

Ausgrabungen Michelberg – Kunst am Berg

Um an die archäologischen Ausgrabungen zu erinnern, wurde bei der Ausgrabungsstätte direkt am Gipfel des Michelbergs ein Kunstprojekt im öffentlichen Raum in Form einer Installation durchgeführt. Am Michelberg wurden Kirchenbauten aus den verschiedensten Epochen sowie zahlreiche Gräber, vor allem Kindergräber entdeckt. Das Kunstwerk orientiert sich an den tatsächlichen Funden. Farblich differenziert entstand ein begehbarer Plan, der die Erkenntnisse der Archäologie und Bauforschung vermittelt.
Standort: Michelberg, 2003 Haselbach
Info: Gemeinde Niederhollabrunn
Tel: +43 (0)2269 / 2224
Öffnungszeiten: frei zugänglich.
Web: www.weinvierteldonauraum.at

Stockerauer Au

Das Erholungsgebiet in der Stockerauer Au reicht vom Stadtzentrum bis zur Donau. Das topografisch flache Gebiet eignet sich besonders zum gemütlichen Wandern, Laufen und Radfahren. Rundwanderwege, Laufrouten (4 km, 7,5 km und 10 km) und familienfreundliche Radrouten stehen zur Verfügung. Die unberührten Gewässer können mit Booten erkundet werden. Für Wissbegierige werden ein Naturlehrpfad, ein Schilfweg und der Lenauweg, der dem Dichter Nikolaus Lenau gewidmet ist, angeboten. Die Kinderradroute, an der speziell für Kinder Wissenswertes über die Au berichtet wird, ist ein besonderer Anziehungspunkt für junge Familien.

Museen in der Region

Stadtmuseum Korneuburg – Zukunft braucht Vergangenheit
Unter diesem Motto zeigt das Stadtmuseum Korneuburg, das in einem ehemaligen städtischen Dampf-, Wannen- und Brausebad aus dem Jahre 1908 eingerichtet wurde, eine Vielzahl von Sammlungen der Früh- und Stadtgeschichte sowie der Schifffahrt und der Werft. Regelmäßige Sonderausstellungen zu speziellen Themen der Werftgeschichte lassen die Bedeutung der Stadt erkennen.
Dr. Max Burckhard-Ring 11, 2100 Korneuburg
Tel: +43 (0)2262 / 72 553
Öffnungszeiten: So 9–12 Uhr, Gruppen nach Voranmeldung.
Web: www.korneuburg.gv.at

Siegfried Marcus Automobilmuseum Stockerau – Geschichte der Mobilität
Das Automobilmuseum Stockerau beherbergt eine Sammlung von Oldtimern, historischen Sportwagen und Sondermodellen. Bilder und Dokumente rund um das Leben des berühmten österreichischen Konstrukteurs Siegfried Marcus begleiten Sie auf dieser Zeitreise.
Schießstattgasse 9, 2000 Stockerau
Tel: +43 (0)676 / 35 82 719
Öffnungszeiten: Anfang November bis Ende März Sa 14–16 Uhr, So 10–12 und 14 –16 Uhr. Gruppen ab 10 Personen nach Voranmeldung.
Web: www.siegfried-marcus.at

Langenzersdorf Museum (Hanak-Museum) – Kunst und Ortsgeschichte am Fuße des Bisambergs
Am Fuße des Bisambergs gelegen, bietet das „LEMU – LANGENZERSDORF MUSEUM“ einen Überblick über die österreichische Bildhauerei der klassischen Moderne mit Werken von Anton Hanak, Siegfried Charoux, Alois Heidel und Alfred Czerny. Regelmäßige Sonderausstellungen machen das Museum zu einem Kompetenzzentrum für die Vermittlung von Skulpturenkunst. Weiters können die urgeschichtliche und ortskundliche Abteilung sowie das originale Tonstudio des Pioniers der elektronischen Musik, Max Brand, besichtigt werden.
Obere Kirchengasse 23, 2103 Langenzersdorf
Tel: +43 (0)2244 / 3718
Öffnungszeiten: Mitte Jänner bis Mitte Dezember – Sa, So und Feiertag 14–18 Uhr und nach Vereinbarung.
Web: www.lemu.at

Bezirksmuseum Stockerau – im Kulturzentrum Belvedereschlössl
Das Bezirksmuseum Stockerau bringt Ihnen die Stadtgeschichte von Stockerau näher. Sie erfahren Wissenswertes über die Entwicklung Stockeraus vom Dorf zur größten Stadt des Weinviertels und können die Nikolaus Lenau-Gedächtnisstätte sowie die beeindruckende Sammlung zur Ur- und Frühgeschichte des Gerichtsbezirkes Korneuburg besichtigen. Der bedeutendste Fund ist das Mondidol, ein Objekt aus gebranntem Ton, das aus der Hallstattzeit stammt und ca. 3000 Jahre alt ist. Ein bekanntes Exponat der Ausstellung ist das vor ca. 200 Jahren geschaffene Bild „Der ewige Kreislauf“.
Belvederegasse 3, 2000 Stockerau
Tel: +43 (0)2266 / 695-5200
Öffnungszeiten: Di 7–13 Uhr, Do 19–21 Uhr (werktags) und nach Vereinbarung.
Führungen und Besuch außerhalb der Öffnungszeiten mit Terminvereinbarung.
Web: www.stockerau.gv.at

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