Seit rund 120 Jahren schützt der Damm am Donaugraben Bisamberg und die Region vor Hochwasser. Auch im September 2024 hat er gehalten. Damit das so bleibt, wird er jetzt umfassend saniert.
Rund 300 Besucher haben sich am 4. November 2026 im Veranstaltungssaal Bisamberg aus erster Hand informiert. Die Fachleute vom Donaugraben-Wasserverband, von viadonau, vom Land Niederösterreich und von DonauConsult haben den aktuellen Planungsstand vorgestellt und viele Fragen aus der Bevölkerung beantwortet.
Die wichtigsten Punkte der Präsentation:
• 5,4 Kilometer Damm werden modernisiert: in Bisamberg und Langenzersdorf, von der Mündung bei der A22-Brücke bis zur Klein-Engersdorfer Straße.
• Herzstück ist eine Dichtwand in der Mitte des Dammes, im Schnitt rund sieben Meter tief. So kann bei Hochwasser kein Wasser mehr durch den Damm sickern.
• Der Damm bleibt in seiner Form erhalten. Eine Erhöhung ist nicht notwendig.
• Gründlich geplant: Die Planung stützt sich auf 30 Bohrungen, 105 Sondierungen und einen digitalen Zwilling des gesamten Projektgebiets.
• Sicherheit für Anrainer: Unabhängige Experten halten vor Baubeginn den Zustand der angrenzenden Gebäude fest.
Die komplette Präsentation mit sämtlichen Infografiken gibt es HIER zum Nachlesen
Für alle historisch Interessierten gibt es HIER noch eine Dokumentation von 1907 über die Regulierung des Donaugrabens mit alten Aufnahmen

v.l.n.r.: DI Stefan Scheuringer (via donau), DI Thomas Rögner (Land NÖ, WA3), DI Winfried Fürst (via donau), DI Dietmar Pichler (Land NÖ, WA3), Christoph Schachenhofer (via donau), DI Johannes Stuttner (Bgm. Bisamberg), Ing. Alexander Raicher (Bgm. Harmannsdorf-Rückersdorf, Obmann Donaugraben Wasserverband), Mitarbeiter der DonauConsult, Ing. Rupert Sitz (Vize-Bgm. Bisamberg), DI Richard Kirnbauer (DonauConsult), Roman Rebler, BA (GF Vereinigte Wasserverbände)