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Weinpresse

Weinpresse

Die Weinpressung einst und jetzt im Vergleich.

Die Weinpresse war das zentrale Arbeitsgerät des Winzers im Presshaus.

Historische Weinpresse
  • Zuerst werden die Trauben von den Stängeln – dem Traubengerüst – getrennt und als Maische in den Presskorb geschaufelt.
  • Der Presskorb wird mit Pressbrettern bedeckt und mit Pressstaffeln beschwert.
  • Der Pressstein wird mit der Pressspindel hochgedreht und der Pressbaum übt den nötigen Druck auf die Maische aus. Der gepresste Most fliest über eine Rinne in das Mostsammelbecken.
Moderne Presse

Mit der zunehmenden Modernisierung wurde der Pressvorgang in den letzten Jahrzehnten auf pneumatische Weinpressen umgestellt. Der Pressvorgang wird durch eine Membran im inneren der Presse durchgeführt. Der Pressvorgang ist sehr schonend für die Trauben und der Most kann direkt in den Tank abgepumpt werden.

HOCHFELD

Erstmals 1613 erwähnt. Hochfeld ist die größte Riede, zwischen Bisamberg und Klein-Engersdorf gelegen. Sie ist windoffen und durch viele Böschungen und Querterrassen geprägt. Es handelt sich hier um Sandsteinverwitterungsböden mit Stellen von lockerem Sand, die früheren Zeiten auch für die Sandgewinnung dienten. Hier stehen vor allem Grüner Veltliner und die Burgundersorten sowie auf den sandigen Bereichen Welschriesling.

Ortskirche Bisamberg

Lourdesgrotte

KIRCHWEINGARTEN

Erstmals 1643 erwähnt. Eine Hanglage hinter der Ortskirche Bisambergs, neben dem Tryfußgraben und der Lourdesgrotte gelegen. Hier findet man feine Sandböden sowie Löß- und Sandsteinverwitterungsböden.
Diese Riede in Waldnähe, wodurch die Nächte kühler sind, liefert leichte und fruchtige Weine.

VOGELFÄNGER/VOGELSANG

Erstmals 1468 erwähnt. Wahrscheinlich konnte man hier den Gesang der Vögel deutlich hören und lockte Vogelfänger an. Eine sehr steile Lage am Bisamberg, mit Blick auf die Donau. Der Boden besteht aus tiefgründigerem Schwemmboden bis zum sehr kargen Mergelsandstein. Diese Lage lässt kräftige Rieslinge bis zum filigranen Silvaner entstehen.

Elisabethhöhe

PILLERN

Erstmals 1819 erwähnt. Wahrscheinlich auf den Besitzernamen zurückgehend. Eine der steilsten Lagen am Bisamberg, die auf die Donau und auf das gegenüberliegende Klosterneuburg blickt. Aus Mergelsandstein entstanden. Hier entstehen kräftige Weine aus den Rebsorten Riesling, Pinot gris und Zweigelt.

MÜHLFELD

Erstmals 1627 erwähnt. Laut Erzählung soll hier einmal eine Windmühle gestanden sein, was auf die windoffene Lage hindeutet. Windige Lagen begünstigen das rasche Abtrocknen der Blätter und Trauben nach Regenfällen, was den Pilzdruck hemmt.
Eine gebietsmäßig große Riede, auf der vornehmlich Grüner Veltliner, aber auch einige andere Sorten stehen.

HAUSWEINGÄRTEN

Erstmals 1682 erwähnt. Wie der Name schon verrät, handelt es sich hierbei um die Weingärten, die in Häusernähe stehen. Eine leichte Hanglage am Veiglberg, der geologisch zum Bisamberg gehört. Man findet hier Sandsteinverwitterungsböden. Der Hang ist in Richtung Südwesten geneigt. In dieser Riede trifft man eine große Sortenvielfalt an, die vor allem für die Ausschank in den örtlichen Buschenschänken bestimmt ist.